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Konzert „Nazis aus dem Takt bringen“

p1030225Am Sonntag fand der vorläufige Höhepunkt der Kampagne „Nazis aus dem Takt bringen“ mit dem Konzert in der Alten Försterei statt. Bis zu 5000 Leute setzen im neuen Stadion des 1. FC Union Berlin ein klares Zeichen gegen Rechts.
Die Siegerbands des Wettbewerbs HeMaTom, Empty Guns und COSMA verbreiteten mit ihren Auftritten eine großartige Stimmung genauso wie viele andere, wie The BossHoss, Dein Lieblingssoundsystem mit Sido, Mic Donet & QuietStorm Jeanette Biedermann und RENFT.
Als am Nachmittag die Sonne raus kam, war die Atomsphäre auf dem Konzert großartig. Das Großartige war, dass viele Leute aus der Umgebung kamen. In den Umbauphasen gab es kurze Talks mit Aktiven gegen Nazis. Auf dem ganzen Gelände war eine echt offene Stimmung, so dass man mit vielen ins Gespräch kam.
Alles in allem ging die Idee des Projektes voll auf: Musik zu nutzen, um auf Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus aufmerksam zu machen und dazu aufzurufen, dagegen aktiv zu werden.
Schließlich kam Frank-Walter Steinmeier mit dem ganzen Aktiven-Kreis aus dem Bündnis gegen 20.00 Uhr auf die Bühne und rief dazu auf, sich gegen Rechts zu engagieren. Wir alle müssen miteinander aktiv verhindern, dass Menschen in diesem Land Angst vor einem braunen Mob haben müssen.
Doch das Projekt geht noch weiter. Denn es gibt eine kostenlose Schulhof-CD, auf der zehn Bands, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben und andere Künstler wie z.B. K.I.Z. vertreten sind. Diese kann man einfach unter www.nazisausdemtaktbringen.de bestellen.
Das Projekt hat gezeigt, dass es möglich ist, gemeinsam mit vielen Bündnispartnern, hunderten Teilnehmern am Wettbewerb, tausenden BesucherInnen des Konzertes ein klares Zeichen gegen Rechts zu setzen: Nazis haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.

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Ich bin Franziska Drohsel, Bundesvorsitzende der Jusos, und auf diesem Blog findet ihr alle Informationen zu der Tour ″Deutsche Wirklichkeit verändern. Jusos unterwegs″, die von mir im Juso-Blog verfassten Artikel und noch einiges über meine politische Arbeit.