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	<title>Franziska Drohsel &#187; Aktuelles</title>
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		<title>Im Schöneberger Norden</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 21:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgens treffen sich Ingo und ich am Bahnhof Yorckstraße und los geht es zu unserem ersten Termin: Gespräch mit der Stadträtin Angelika Schöttler. Wir sitzen am ehemaligen Sozialpalast – 514 Wohnungen, 2000 Leute, die dort wohnen. Angelika berichtet uns über die Probleme in Schöneberg. Hauptsächlich reden wir über den Straßenstrich in der Kurfürstenstraße – für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgens treffen sich Ingo und ich am Bahnhof Yorckstraße und los geht es zu unserem ersten Termin: Gespräch mit der Stadträtin Angelika Schöttler. Wir sitzen am ehemaligen Sozialpalast – 514 Wohnungen, 2000 Leute, die dort wohnen. Angelika berichtet uns über die Probleme in Schöneberg. Hauptsächlich reden wir über den Straßenstrich in der Kurfürstenstraße – für mich einer der schlimmsten Orte in ganz Berlin. Wie Angelika mir bestätigt, ist dort nämlich nicht irgendein Strich, sondern der Strich der Ärmsten der Armen und Drogensüchtigen. Es gebe dort auch andere Milieus aber eben auch dieses. Und es ist einfach unsäglich deprimierend, die jungen, fertig aussehenden Mädchen zu sehen, die dort stehen, und die Freier, für die genau das den Reiz ausmacht. Sie erzählt uns, wie man von Bezirksseite aus mit dem Strich umgeht. Sie berichtet, dass es keinen Sinn habe, den Strich bekämpfen zu wollen. Gleichzeitig müsse auf die Interessen der Nachbarn Rücksicht genommen werden. Zur Folge hat das, dass man an ganz konkreten Problemen mit allen Seiten arbeitet. Wenn es die Nachbarn stört, dass die Frauen besonders aggressiv auf Männer zugehen, wird mit den Frauen geredet und versucht, sie von einem anderen Verhalten zu überzeugen. Ich bin mal wieder froh, progressive Sozialdemokraten zu treffen, die nicht auf „law&amp;order“ machen, sondern versuchen, Menschen zu helfen.</p>
<p>Weiter geht es zu einer Runde von Auszubildenden, die im Rahmen einer außerbetrieblichen Ausbildung in einem Cafe/einer Konditorei arbeiten. Zweifel hatte die Ausbilderin hinsichtlich der Frage, worüber diese Azubis denn politisch reden sollten. Dann würde uns angekündigt, dass kaum einer Zeit habe. Als wir da sind, sitzen da zehn Jugendliche, die interessiert und engagiert über politische Fragen mit uns reden wollen und ich ärgere mich mal wieder, mit welcher Arroganz Lehrer und Ausbilder manchmal ihren Schülern und Lehrlingen entgegentreten. Einig sind wir uns darin, dass man mehr im Kampf gegen rechts tun müsste, das Staatsbürgerschaftsrecht und die Einreisemöglichkeiten zu restriktiv sind und es zu oft polizeiliche Willkürübergriffe gibt. Als dass eine Mädchen umschreibend homophobe Dinge sagt, wird es sehr lebendig und die Mehrheit erklärt, warum sie Quatsch erzählt. Als Ingo zum Abschluss fragt, was ein neuer Bundeskanzler zuerst machen soll, sagt einer: „Mehr Geld für Azubis!“ Im ersten Lehrjahr bekommen sie über 250 Euro und im zweiten 275 Euro. Die Forderung nach mehr nehme ich mit.</p>
<p>Danach geht es in den Jugendladen und was die Jungs erzählen, die alle Migrationshintergrund haben und zwischen 13 und 18 Jahren alt sind, ist schockierend. Ihre Wahrnehmung von der deutschen Gesellschaft ist, dass sie dort nicht gewollt sind und unter der permanenten Gefahr rauszufliegen, leben. Lehrer, die rassistische Sprüche drücken, Bürger in U-Bahnen, die diskriminieren und eine Polizei, von der fast jeder der Jungs mindestens eine Story erzählen kann, wo sie willkürlich und unrechtmäßig festgenommen oder verprügelt wurden. Das Thema ist unser Hauptthema. Dann kommen wir noch kurz zum Thema Israel. Und auch hier wird umschreibend gefragt, aber der Antisemitismus bricht sich Bahn. Warum jüdische Einrichtungen bewacht werden? Weil sie gefährdet sind. Warum man in Synagogen eine Kopfbedeckung tragen müsste und sonst Ärger bekommt? Weil Religionen Regeln haben, die man als Atheistin nicht nachvollziehen muss, aber wenn man sich zu Religionsstätten bewegt, auch achten müsste. Sie würden mir auch Ärger machen, wenn ich im Männer-Raum in der Moschee ein kleines Tänzchen aufführe, während sie ihr Mittagsgebet machen, sage ich. Warum Deutschland Geld für Israel zahlt? Wir berichten über die viel zu geringe Entschädigung von Zwangsarbeitern und bezüglich ihrer fiktiven Geldströme müssen sie schließlich das Feld räumen. Als die Diskussion losgeht, spaltet sich auch die Gruppe. Auf einmal diskutieren sie miteinander und der „Fragesteller“ weiß irgendwann nicht weiter.</p>
<p>Ich verstehe mal wieder nicht, warum Menschen Blödsinn glauben und vertreten. Als einfach empfinden weder Ingo noch ich diese Diskussion und sicher gibt es sowohl in Sachen Homophobie als auch in Sachen Antisemitismus ein Level, bei dem man die Diskussion abbrechen und sagen muss, dass diese Position sich außerhalb des demokratischen Meinungsspektrums bewegt, als rechtsextreme Positionierung zu bewerten ist und man mit Nazis nicht redet.   Hier lag der Sachverhalt anders. Wir erhielten Fragen und offene Gesichter, die Antworten wollten. Und so nachvollziehbar, schockierend und eindrücklich, die Jungs ihre soziale Situation, ihre Perspektiven und ihre Diskriminierung als Menschen mit Migrationshintergrund schildern konnten, so unmögliche Dinge äußerten sie an anderer Stelle z.B. in Bezug auf Israel. Und ich frage mich, woher solche Wahrnehmungen kommen und was man dagegen tun kann? Und ich frage mich auf der anderen Seite, wie man den Alltagsrassismus wegbekommt, unter den diese Jungs leiden.</p>
<p>Fragen, Fragen, Fragen, die mich zurücklassen, während ich meine alte Heimat die Hauptstraße und dann die Yorckstraße entlang laufe – eine Gegend, die ich so gern habe und die einem so viele Probleme entgegenspült. Froh bin ich, Ingo an meiner Seite zu wissen und dabei die Gewissheit zu haben, dass wir nicht nur die Zeit jetzt sondern auch weit darüber hinaus um Antworten auf diese Fragen ringen werden.</p>
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		<title>Im Hospiz in Erftstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 19:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
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Mit einem mega-schlechten Gewissen, weil mein erster Zug am Freitag Morgen mir erst nur  eine Verspätung, damit dann das Verpassen meines Anschlusszuges und am Ende eine Stunde verspätetes Erscheinen in Erftstadt beschert hat, komme ich in Erfstadt an. Helga Kühn-Mengel und eine Gruppe von Jusos warten am Bahnhof auf mich.
 
Wir fahren los und zuerst geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Mit einem mega-schlechten Gewissen, weil mein erster Zug am Freitag Morgen mir erst nur<span>  </span>eine Verspätung, damit dann das Verpassen meines Anschlusszuges und am Ende eine Stunde verspätetes Erscheinen in Erftstadt beschert hat, komme ich in Erfstadt an. Helga Kühn-Mengel und eine Gruppe von Jusos warten am Bahnhof auf mich.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Wir fahren los und zuerst geht es in ein Hospiz. Ich bin ein wenig unsicher. In einem Hospiz war ich noch nie. Wir kommen an und sitzen mit einer engagierten Hospizleiterin und einem ebensolchen Vertreter der Ehrenamtlichen an einem Tisch und die beiden erzählen uns, was hier passiert.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">In einem Hospiz sind nur Gäste. Menschen kommen dorthin um zu sterben. Hier gelten andere Dinge als in anderen Einrichtungen. Sie leben im Moment. Wenn ein Gast morgens ein schwarzes Bier trinken möchte, es zwei Stunden später erbricht und es trotzdem immer wieder haben will, wird er es bekommen. Die Freude, in dem Moment des Trinkens, ist das, was dem Gast nicht verwehrt werden soll. Wenn die Menschen hierher kommen, kehrt Ruhe ein – bei den Gästen und ihren Angehörigen. Und hier versuchen sie, dass die Menschen noch so viel vom Leben mitnehmen können, wie es irgend möglich geht.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Gleichzeitig erzählen sie auch, was es für einen Angestellten heißt, wenn ein Mensch verblutet und er daneben sitzt. Einer von uns Jusos fragt, wie lange die Angestellten denn in einem Hospiz arbeiten könnten mit dieser psychischen Belastung. „Lange“, antwortet uns die Hospizleiterin. Auf der einen Seite sei es extrem belastend, auf der anderen Seite würde man unheimlich viel zurückbekommen.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">In ein Hospiz kommen Erwachsene, die unheilbar erkrankt sind, deren Erkrankung weit fortgeschritten ist und diese Erkrankung in absehbarer Zeit zum Tod führt. Die Zuzahlung liegt bei 10%, den Rest übernehmen die Krankenkassen. Der Betreuungsschlüssel liegt bei 1:1. Hinzukommen die Ehrenamtlichen und viele Spenden.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Dieses Haus, die Menschen, die uns über dieses erzählen, alles macht einen Eindruck, als würde hier alles getan, um Menschen die Möglichkeit zu geben, in Würde zu sterben. Und ich frage mich, warum es so viele Pflege- und Altenheime gibt, wo es so anders zugeht. Warum kann nicht in dieser elementaren Frage alles getan werden, um allen Menschen und ihren Angehörigen dies zu geben?</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Einen Tag in Gelsenkirchen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 20:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirklichkeit verändern Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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Am frühen Vormittag komme ich in Gelsenkirchen an. Taner und ich treffen uns am Bahnhof, Sebastian kommt dazu und gemeinsam beginnen wir diesen Tag. Wir besuchen die Werkstätten für angepasste Arbeit. Geistig Behinderte arbeiten hier in verschiedenen Bereichen. Zwei von ihnen geben uns eine Führung durch die Werkstätten. Stolz zeigen sie uns die verschiedenen Abteilungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Am frühen Vormittag komme ich in Gelsenkirchen an. Taner und ich treffen uns am Bahnhof, Sebastian kommt dazu und gemeinsam beginnen wir diesen Tag. Wir besuchen die Werkstätten für angepasste Arbeit. Geistig Behinderte arbeiten hier in verschiedenen Bereichen. Zwei von ihnen geben uns eine Führung durch die Werkstätten. Stolz zeigen sie uns die verschiedenen Abteilungen und zeigen uns die Arbeiten, die hier gemacht werden. Notfalltücher werden hergestellt, Schrauben geprüft, Muttern hergestellt und noch vieles mehr. Wir sind beeindruckt, wie offen und nett die Menschen auf uns reagieren, während wir ihnen bei ihrer Arbeit zusehen. 800 Leute arbeiten hier, es gibt Hobby-Gruppen und betreutes Wohnen. Wenn die Menschen zwanzig Jahre dort gearbeitet haben, dürfen sie in Rente gehen. Der Großteil bleibt und man müsste auch ganz schön blöd sein, wenn man hier geht, erläutern uns die beiden. Das ist auch unser Eindruck: eine gute Einrichtung, wo geistig Behinderte miteinander leben und arbeiten. </p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Danach fahren wir zu GAFÖG – ein Berufsbildungsträger und Arbeitsvermittler. Zunächst erläutert uns der Geschäftsführer die Struktur und was hier konkret gemacht wird. Wir diskutieren mit ihm über außerbetriebliche Ausbildung und Zeitarbeit. Danach geht es hinunter in die Werkstätten. Wir treffen eine Gruppe von jungen Männern, die keinen Schulabschluss haben und ihr ein Jahr „vorqualifiziert“ werden, um eine bessere Chance auf einen Ausbildungsplatz zu haben. Uns wird die Werkstatt gezeigt und nachdem ich dann selber einen metallenen Schlüsselanhänger durch Knopfdruck hergestellt habe, meint der Ausbilder, wir könnten uns direkt mit den Jugendlichen unterhalten. Da stehen wir und fragen sie, wie dieses Jahr sei, warum sie die Schule nicht fertig gemacht hätten und ob sie schon wüssten, wie es weitergehen soll. Schule hatten sie einfach keinen Bock und jetzt seien sie froh, diese Chance zu bekommen und sie fänden es großartig, mit Metall zu arbeiten. Die nächste Gruppe, die wir treffen, macht eine außerbetriebliche Ausbildung. Sie stehen kurz vor ihrem Abschluss und sind allesamt ziemlich begeistert von ihrer Ausbildung. Anders haben sie keinen Ausbildungsplatz bekommen und sie sind froh, diese Chance bekommen zu haben. Traurige Zustände, die Jugendliche so aus der Schule entlässt und so wenig Chancen auf eine Ausbildung gewährt, aber Programme, die zumindest diesen Jugendlichen eine Perspektive vermitteln.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Weiter geht es zum Haus der Jugend. Dort sitzen wir mit der Leiterin des Hauses und dem DGB-Regionsvorsitzenden Josef Huelsdunker. Worum geht es im Haus der Jugend? Um die Situation der Jugend und diese ist hier wirklich traurig und deprimierend. Die Leiterin kann den Bedürfnissen der Kinder und Jugendliche kaum nachkommen – so groß sind die Bedürfnisse und so gering die Mittel für solche Projekte. Die größten Probleme sind der Hunger der Kinder am Mittag und das schlechte Sprachvermögen, das ihnen viele Chancen verbaut. 5000 Menschen gehen in Gelsenkirchen zur Tafel. 267.000 Einwohner hat die Stadt. 40.000 Familieneinkommen liegen unter 1500 Euro. Wir überlegen gemeinsam, was man tun könnte – auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Nachdenklich und auch ein bisschen deprimiert sind wir alle angesichts solch offensichtlicher Probleme und dem politischen Scheitern in dieser reichen Gesellschaft, so etwas zu verhindern.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Am Abend sitzen wir im Jugendzentrum der Falken und diskutieren über Gute Arbeit und Ausbildung mit Joachim Poß, Josef Huelsdunker und dem Betriebsratsvorsitzenden von BP in Gelsenkirchen Darko Manolovic. Viele sind gekommen und schnell sind wir auch wieder bei den Themen, die uns den Tag über beschäftigt haben. Wie kommt es, dass junge Menschen bereits in so frühen Jahren für sich, keine Perspektive sehen, in dieser Gesellschaft ein Leben zu führen, wie sie sich das wünschen? Woher kommt diese Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit, es nicht mal versuchen zu können? Und was kann man dagegen tun? Die großen Antworten finden wir nicht, aber wir formulieren die gleichen Fragen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Aber als ich mit Taner und Sebastian im Auto sitze und das dunkle Gelsenkirchen an den Fensterscheiben vorbei rauscht, wir über unseren Tag reden, bin ich wieder froh, dass es in unserem Verband Menschen gibt, die Tage wie diesen planen, mit voller Empathie bei den Terminen dabei sind, die gleichen Dinge wie ich erschütternd und deprimierend finden. Und: ja, wir haben nicht auf alles eine Antwort, aber wir wissen um die Probleme, wir gehen zu den Orten, wo sie sichtbar sind, wir ringen, kämpfen um Antworten. Und die Kraft und Energie, die daraus entsteht, gemeinsam sich mit gesellschaftlichen Zuständen zu beschäftigen, darüber zu reden und nach Antworten zu suchen, die spüre ich mit den beiden, die mit mir diesen Tag verbracht haben, wieder und erschöpft aber froh verabschiede ich mich in dem Wissen, dass diese Auseinandersetzung morgen, die nächste Zeit für uns weitergehen wird.<span>  </span></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Flüchtlingspolitik in Berlin – Der Abschiebeknast Grünau und das Ausreisezentrum in der Mortardstr.</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag Morgen treffen Anne (Landesvorsitzende der Berliner Jusos) und ich uns und fahren zum Abschiebeknast in Grünau. Sonst kennen wir den nur von Demos und damit von draußen. Diesmal gehen wir rein. Allerdings nur ins Besucherzimmer. Wir sind zu einem Gespräch mit einem Flüchtling, der gegenwärtig dort einsitzen muss, verabredet. Die Atmosphäre in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Am Dienstag Morgen treffen Anne (Landesvorsitzende der Berliner Jusos) und ich uns und fahren zum Abschiebeknast in Grünau. Sonst kennen wir den nur von Demos und damit von draußen. Diesmal gehen wir rein. Allerdings nur ins Besucherzimmer. Wir sind zu einem Gespräch mit einem Flüchtling, der gegenwärtig dort einsitzen muss, verabredet. Die Atmosphäre in diesem Zimmer ist bedrückend und darüber hinaus schreien die Mitarbeiter des Gefängnisses, die in Blicknähe an der Durchsuchungsstation für Besucher stehen, permanent rum oder laufen im Raum hin und her, um Fenster zu öffnen und zu schließen. Müsste man hier ein vertrauensvolles Gespräch mit einer Anwältin führen, stelle ich mir das schwierig vor vertrauensvoll<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>zu reden. Der Flüchtling erzählt uns seine Geschichte. Er ist Opfer der unlogischen und unmenschlichen Gesetzgebung in diesem Land. Sein Land Kamerun verweigert ihm die Papiere. Deutschland hat Asyl verweigert. Er kann ohne Pass nicht abgeschoben werden. Deshalb sitzt er im Knast hinter Gittern. Man steht sprachlos vor diesen Gesetzen. Wenn er nicht weg kann, warum kann er dann nicht hier leben?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Als wir gehen, kriegen wir unsere Ausweise in der Durchsuchungsstation wieder. Dann hören wir, wie einer der Beamten ganz hektisch wird. Der Flüchtling weigert sich wohl, wieder zurück in seine Zelle zu gehen. Verstärkung wird angefordert. Was mit ihm jetzt passiert und in welchem Verzweiflungszustand er sich befinden muss, wollen wir uns beide kaum vorstellen. D</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Dann geht es quer durch die Stadt zur Motardstraße. Hier bin ich das zweite Mal. Wir haben ein Gespräch mit der Leitung und Mitarbeitern. Wieder erklären sie uns, dass der Begriff „Ausreisezentrum“ doch gar nicht zutreffe. Als wir mehrmals nachfragen, müssen sie jedoch schon zugeben, dass hier auch Menschen sind, die nicht ankommen, sondern aus diesem Land ausreisen müssen. <span style="mso-spacerun: yes;"> </span>Das Essen ist für viele nicht verträglich. Und so nebenher hören wir, dass es keine Kochplatten mehr in den Zimmern gibt, weil die im Winter so oft angemacht wurden. Als ich nachfrage, warum das passiere, ob es zu kalt sei, wurde schnell erklärt, dass manche es im Zimmer eben gern besonders warm hätten. Klar, denke ich, gibt ja so wahnsinnig viel Leute, die Privat-Sauna in ihren Wohnzimmern veranstalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Wir fahren weiter nach Friedrichshain und treffen uns mit einem entlassenen Flüchtling, der in Grünau sitzen musste.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Auch bei ihm gibt es das Problem mit dem Pass. Derzeit hat er eine Duldung für einen Monat. Danach kann er wieder zittern, ob er hier bleiben kann oder nicht. Untragbare Zustände.<span style="mso-spacerun: yes;">  </span>Auch reden wir über Grünau. Wie lange es braucht, bis ein Arzt kommt, wenn eine oder einer krank ist. Dass das Essen zu wenig und oft nicht bekömmlich ist. Dass er als wegen seiner kaputten Zähne, di e Folge eines Nazi-Übergriffs waren, ins Krankenhaus musste und von allen angestarrt wurde, weil er da in Handschellen lag. Von dem Hungerstreik und den Selbstverletzungen, die es in den letzten Monaten wieder gegeben hat. Von den Kühlschränken, die aus den Zellen entfernt wurden und nun das privat mitgebrachte Essen unter den Betten lagern muss bzw. einkassiert wird aus „hygienischen Gründen“. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Anne und ich gehen. Ich bin froh, jetzt eine knappe Stunde für mich zu haben. So viele furchtbare Eindrücke heute. Wut über diese Bundes-Gesetze, Wut über Rot-Rot in Berlin, dass es in Grünau augenscheinlich schon wieder so weit ist, dass Leute sich selber verletzen, weil sie es nicht aushalten. Wut über manche Mitarbeiter da, wie sie mit den Menschen umgehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Abends sitzen wir mit den Jusos draußen vor dem Wahllokal und diskutieren unsere Eindrücke. Raed aus dem Abgeordnetenhaus ist da, ein Vertreter von Jugend ohne Grenzen und einer vom Berliner Netzwerk für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge. So deprimierend es heute auch war, so tut es nach diesem Tag gut, mit Genossinnen und Genossen zu sprechen, die es genauso deprimierend finden wie man selber und mit denen man darüber diskutieren kann, was wir als Jusos gemeinsam machen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 0pt;"><span style="font-size: small; font-family: SPD 2002 TheSans;">Endlich Grünau und die Motardstraße schließen! </span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>In Pirna in der AWO Jugendwerkstatt Elbe/Labe</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 05:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Am Morgen kommen Jan und ich in Pirna an und wir treffen uns mit Marko, Franzi und Ralf Wätzing (SPD-Landtagskandidat). Wir besuchen die AWO-Jugendwerkstatt Elbe/Labe. Sie erzählen uns von ihren Projekten.
 
In einem Projekt geht es darum, den Jugendlichen, die keinen Schulabschluss haben und die oftmals von der Gesellschaft abgeschrieben werden, eine Perspektive zu vermitteln. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Am Morgen kommen Jan und ich in Pirna an und wir treffen uns mit Marko, Franzi und Ralf Wätzing (SPD-Landtagskandidat). Wir besuchen die AWO-Jugendwerkstatt Elbe/Labe. Sie erzählen uns von ihren Projekten.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">In einem Projekt geht es darum, den Jugendlichen, die keinen Schulabschluss haben und die oftmals von der Gesellschaft abgeschrieben werden, eine Perspektive zu vermitteln. Die Jugendlichen sind eineinhalb Jahre in dem Projekt drin. Daran schließt sich ein Praktikum an. Einen Teil der Woche machen sie mit der Volkshochschule. Den anderen Teil sind sie in der Werkstatt. Hier lernen sie aus Holzgegenstände für Spielplätze und Schulhöfe herzustellen. Entscheidend ist für die AWO, dass sie was machen, wo sie selber ihre Kreativität einsetzen und sie den Eindruck haben, was zu machen, was anderen Menschen nutzt und nicht sinnlos ist. Wenn das gelingt zu vermitteln, würden all die jungen Leute aktiv sein und sich gern einbringen. 20 Leute würden in dem Projekt mitmachen und 15 hätten am Ende einen Ausbildungsplatz erhalten.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">In dem Projekt Werkstattschule kommen jede Woche an einem Tag „abstiegsgefährdete Hauptschüler“ <span> </span>in die Jugendwerkstatt. 2/3 der Eltern haben keinen Job und die 13-Jährigen formulieren als ihre Lebensperspektive Hartz IV, wenn sie bei der AWO ankommen. Auch sie kommen mit Holzverarbeitung in Kontakt. Je länger die Schüler da sind, desto mehr verändern sich ihre Perspektiven und ihre Hoffnungen.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Dabei ist der AWO die deutsch-tschechische Zusammenarbeit besonders wichtig, da dies ein Beitrag zur Bekämpfung der Fremdenfeindlichkeit leistet. So werden workcamps organisiert, bei denen Jugendliche deutscher und tschechischer Staatsbürgerschaft zusammen kommen.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><span>Hier kann man ganz konkret sehen, dass die Behauptung, es gebe Leute, „die nicht aufstehen könnten“, „zu undiszipliniert seien“ und deshalb „keinen Platz in dieser Gesellschaft hätten“, Blödsinn ist. Die Frage ist, wie man Menschen umgeht, deren Leben nicht linienförmig in </span><!--EndFragment--></p>
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		<title>Auf der Erfurter Schlösserbrücke</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 06:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirklichkeit verändern Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzte Häuser]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Freiräume]]></category>
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Jan und ich kommen in Erfurt an und dann sind wir den Tag mit Peter Metz unterwegs (Juso-Landesvorsitzender und Landtagskandidat) unterwegs. Die Jusos sind mit einem kleinen Bus unterwegs, in dem sich ein Sofa vom Sperrmüll befindet. Wir fahren von Ort zu Ort, bauen das Sofa und eine kleine Mikrofon-Anlage auf. Peter und ich setzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Jan und ich kommen in Erfurt an und dann sind wir den Tag mit Peter Metz unterwegs (Juso-Landesvorsitzender und Landtagskandidat) unterwegs. Die Jusos sind mit einem kleinen Bus unterwegs, in dem sich ein Sofa vom Sperrmüll befindet. Wir fahren von Ort zu Ort, bauen das Sofa und eine kleine Mikrofon-Anlage auf. Peter und ich setzen uns, leiden unter der Hitze und der glühenden Sonne und beginnen politische Gespräche über Arbeit und Ausbildung, die Landtags- und die Bundestagswahl und den Kampf gegen Rechtsextremismus. Anfangs bin ich ziemlich irritiert. Teilweise muss man sprechen, ohne dass es außer den unterstützenden Jusos jemanden gibt, der sich hinstellt und zuhört. Dann merke ich aber, dass ein Mädel an der Tramhaltestelle ihre Bahn nicht nimmt, sondern aufmerksam zuhört, wie die unsere Flyer verteilenden Jusos mit den Leuten ins Gespräche kommen und ich denke mir, dass ist zwar erstmal ein komisches Gefühl, aber so ist es derzeit mit dem Interesse an der politischen Arbeit und ändern werden wir das nicht, wenn wir uns weiter in Sitzungsräumen verstecken. Wir müssen nach draußen gehen und auch wenn nicht jeder Vorbeiziehender eine interessierte Nachfrage stellt, wird bei einem Teil etwas angekommen sein und allein das ist ja schon was.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Am Abend sind wir auf der Schlösserbrücke. Wir sitzen auf einer Wiese. In der Mitte fließt ein kleiner Fluss. Auf der anderen Uferseite sitzen auf den Treppen eine Vielzahl von Leute, überwiegend Punker. Die Kulisse ist unglaublich schön. Peter und ich fangen an zu reden über besetze Häuser, Freiräume und was die SPD mit all dem zu tun hat. Unser Moderator watet zwischen der Gruppe auf der anderen Uferseite und unserer Seite im Fluss hin und her. Die einen stellen Fragen und Peter und ich bemühen uns um Antworten. Anfangs werden wir ganz schön angepöbelt. In Erfurt gab es ein besetztes Haus, gegen das es brutale Polizeiübergriffe gab und das letztlich geräumt wurde. Wir versuchen zu erklären, dass wir auch nicht mehr machen können als kämpfen, in unserer Partei und auf der Straße. Aber wir setzen uns auch nicht immer durch, denn die Kräfteverhältnisse in dieser Gesellschaft sind gerade, wie sie sind. Dann werden die Fragen aber versöhnlicher und als wir fertig sind, ist es dunkel und die andere Uferseite kommt zu uns herüber. Wir sprechen über die Größe der Hausbesetzerbewegung und den Zustand der gesellschaftlichen Linken. Dann beobachte ich Peter, wie er gemeinsam mit den hinzugekommenen Punkern erörtert, wie man zukünftig in solchen Situationen zusammenarbeiten kann, um solche Übergriffe zu verhindern. Ich bin froh, dass es solche Jusos gibt, die sich für den Bestand besetzter Häuser einsetzen und so cool, die Auseinandersetzung, den Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen linken Gruppen suchen und in all dem so kompetent und aktiv sind.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><span>Und am Ende des Tages denke ich mir, so mühselig es ist, den Kontakt aufzubauen, bringt es was. Die Gespräche am Ufer den Flusses, die wir jetzt haben, hätten wir im Sitzungsraum nicht gehabt und wer weiß, was sich daraus entwickelt. </span><!--EndFragment--></p>
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		<title>Das Ausreisezentrum in Trier</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 19:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirklichkeit verändern Tour]]></category>
		<category><![CDATA[abschiebung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausreisezentrum]]></category>
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		<description><![CDATA[
Mit Fabian (Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz) komme ich in Trier an. Mit einigen Jusos fahren wir zum Ausreisezentrum. Auf dem gleichen Gelände untergebracht,  ist die Erstaufnahmeeinrichtung. Wir laufen bisschen rum und schauen uns die Häuser an. Eine offizielle Besichtigung durften wir nicht machen. Aber ein Gespräch mit der ökumenischen Beratungsstelle, die in Büros auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Mit Fabian (Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz) komme ich in Trier an. Mit einigen Jusos fahren wir zum Ausreisezentrum. Auf dem gleichen Gelände untergebracht, <span> </span>ist die Erstaufnahmeeinrichtung. Wir laufen bisschen rum und schauen uns die Häuser an. Eine offizielle Besichtigung durften wir nicht machen. Aber ein Gespräch mit der ökumenischen Beratungsstelle, die in Büros auf dem Gelände arbeiten, haben wir.<span> </span> Abstrakt bleibt es unverständlich, warum es Ausreisezentren überhaupt gibt. Es drückt sich der Eindruck auf, dass es schlicht darum geht, Menschen zur Ausreise zu bewegen.<span>  </span>Konkret gibt es die Kritik an einem Essen, was nicht alle Menschen vertragen, schlechter gesundheitlicher Versorgung, unhygienischen Verhältnissen und die Unsicherheit über die Aufenthaltsdauer, die Angst, die Menschen unglücklich, verzweifelt werden lassen.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Dramatisch ist es, wenn man sich die menschlichen Schicksale dahinter vorstellt. Wütend macht es, weil der deutsche Staat so mit Menschen umgeht. Und die Nachbarn des Geländes kommen derart ihrer Nächstenliebe nach, dass sie im Ausreisezentrum anrufen, wenn im umliegenden Park die Bewohner des Ausreisezentrums zu laut sind, wenn sie mal im Park sitzen können, und dann bekommen die „Übeltäter“ Sozialstunden aufgebrummt. Widerlich ist das.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Und nach dem Gespräch von Fabian und mir mit einer Bewohnerin des Ausreisezentrums wird das alles noch stärker. Man fragt sich, was wohl mit all den Menschen wäre, wenn es nicht so etwas wie die ökumenische Beratungsstelle gebe und die finanzielle Unterstützung der Kirchen für diese. Und man fragt sich mal, warum eigentlich nicht auch andere unterstützen.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Als wir auf die Straße treten, kommt einem der Sonnenschein, der blaue Himmel, die grünen Wiese und die Bäume wieder so absurd vor.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Weiter fahren wir zum AK Asyl in der Arbeitsgemeinschaft für Frieden. Froh bin ich immer, wenn man erlebt, wie viele <span> </span>linke Strukturen es in den verschiedensten Orten gibt. Und genauso ist es hier. Sie erzählen von ihrer begründeten und kompetenten Kritik an diesem Ausländerzentrum, von den Demos, die dagegen organisiert werden und dass es immer schwieriger wird, Menschen zu finden, die bereit sind, regelmäßig das Ausreisezentrum zu besuchen und mit den Flüchtlingen dort zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Danach besuchen wir das multikulturelle Zentrum. Drei Mädels, die da sitzen und erzählen, sie hätten vor zwei Jahren das Problem mitbekommen, dass die 16-, 17-Jährigen Flüchtlinge in einer miesen Situation sind. Oft könnten sie die Sprache nicht, dann würden sie isoliert, abgeschirmt vom Rest der Gesellschaft leben und dann haben sie begonnen, Alphabetisierungskurse zu organisieren. Jeden Tag vier Stunden, wo sie mit den Jugendlichen Unterricht machen. Den Lernstoff überlegen sie sich selber. Mittlerweile haben sie immer mehr Kurse und Projekte. Sie erzählen davon, wie es ist, mit Jugendlichen zu arbeiten, die traumatisiert sind, sich nicht länger konzentrieren können, die bei einem Stichpunkt zusammenbrechen. Gleichzeitig berichten sie, wie großartig es ist, wenn man merken würde, dass es den Jugendlichen besser geht, wenn sie ruhiger werden und länger dabei sein können. Und sie erzählen von ihren Problemen, dass sie kaum die Räume zahlen können und es für sie das Schlimmste ist nicht zu wissen, was mit dem Projekt passiert, wenn sie fertig studiert haben, arbeiten/weggehen müssen und nicht mehr selber das Projekt stemmen können. Man fragt sich mal wieder, könnte hier nicht von staatlicher Seite geholfen werden?</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><span>Mit vielen solcher Fragen sitze ich am Abend auf dem Campus-Gelände mit den anderen Jusos. Nachdenklich sind wir alle, aber Ideen, was man machen könnte, haben wir auch gesammelt. </span><!--EndFragment--></p>
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		<title>In der Dortmunder Nordstadt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendfreizeitstätte]]></category>
		<category><![CDATA[Nordstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ulla Burchardt]]></category>

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In Dortmund komme ich an und mit einigen Jusos klettern wir die vielen Treppen eines Hinterhauses hinauf. Dann stehen wir in einem kleinen Raum. Ein Mischpult, von dem aus man durch die Scheibe in das kleine Studio sehen kann. Zuerst unterhalten wir uns mit dem Leiter des AWO Hip Hop Projektes, der erzählt, wie das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">In Dortmund komme ich an und mit einigen Jusos klettern wir die vielen Treppen eines Hinterhauses hinauf. Dann stehen wir in einem kleinen Raum. Ein Mischpult, von dem aus man durch die Scheibe in das kleine Studio sehen kann. Zuerst unterhalten wir uns mit dem Leiter des AWO Hip Hop Projektes, der erzählt, wie das Ganze zustande gekommen ist. Zwei der Hiphopper sind da. In das aktuelle Stück des 13-Jährigen hören wir kurz rein. Er rappt darüber, wie alle behaupten, in Deutschland gebe es keine Ghettos und dabei müssten sie doch nur in die Nordstadt gehen. Ich frage ihn, wie es denn ist, in der Nordstadt. Die Drogen und der Straßenstrich – kleine Kinder, die aus dem Fenster schauen und auf der Straße nichts anderes sehen. Kinder sollten davor mehr geschützt werden, sagen beide. Neu gibt es ein Mädchen-Projekt und das läuft auch gut, sagt die junge Frau, die es betreut. Ich frage sie, ob man denn einen Unterschied zwischen Jungs- und Mädel-HipHop feststellen könnte. Sie grinst mich an. Naja, die Mädels würden eigentlich nur über Jungs, Beziehungen und Liebe rappen. Die Jungs würden das auch, ergänzen die anwesenden Männer, aber eben auch über andere Sachen. Ich muss lachen. So manche Frauen-Männer-Sachen sind überall gleich, unabhängig von dem Ort, an dem man aufwächst, unabhängig davon, auf welche Schule man geht und was die Eltern machen. Und das ist einerseits verbindend, andererseits habe ich noch nie verstanden und verstehe auch jetzt nicht, warum das so ist, die Themen so unterschiedlich. </p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Im Anschluss laufen wir durch die Nordstadt. Sehr viel sehe ich von dem, was mir erzählt wurde, nicht, aber es ist noch früher Nachmittag. Dann treffen wir Ulla Burchardt und sitzen in der Jugendfreizeitstätte Stollenpark mit ca. 20 Jugendlichen, die regelmäßig dort sind und an Projekten mitmachen. Sie erzählen uns von ihren Projekten und dann fragen wir: Zum Beispiel, warum sie denken, dass so viele nicht wählen gehen. Sie meinen, vielen sei es zu anstrengend, viele wollten mit Politik nichts zu tun haben. Naja und wahrscheinlich wüssten die meisten nicht, was so eine Wahl mit ihrer Situation vor Ort zu tun hat. Auch hier hören wir wieder ähnliches: Drogen, Alkohol, Straßenstrich, soziale Perspektiv- und Hoffnungslosigkeit. Gleichzeitig verteidigen sie ihr Viertel. Hier gebe es keine Abgrenzung der Nationalitäten. Alle würden hier gemeinsam leben. Dann fragen die Jugendlichen uns. Warum die Jusos im Kommunalwahlkampf für ein Disco-Viertel kämpfen, fragt einer. Ob sie glauben würden, dass dies das dringendste Problem in Dortmund sei &#8211; und außerdem würde sie alle das sowieso nicht berühren. In Dortmund käme keiner, der ausländisch aussieht, in irgendeine Disco.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Und am Ende höre ich Ulla zu. Sie erläutert mir, wie die Situation mit dem Straßenstrich gerade sei (ich hatte angemerkt, dass die Verdrängung der Prostituierten raus aus der Stadt und in dunkle Ecken wohl auch nicht die Antwort sein könnte). Und sie erzählt den Jugendlichen, dass die Situation innerhalb von Parteien für Frauen vor zwanzig Jahren ähnlich gewesen sei, wie heute die Situation für Menschen mit Migrationshintergrund: diese haben oft eine Art „Exoten-Status“ und werden auf die Themen Frauen oder Integration beschränkt. Am Ende schlägt sie vor, dass man sich doch regelmäßig trifft und mal konkret wird. Froh bin ich, dass wir solche Bundestagsabgeordneten haben.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Danach stehe ich draußen und nehme Video-Statements von denen auf, die mitdiskutiert haben. Und über den Spaß, den das macht, bin ich erstaunt, angesichts der ganzen deprimierenden Themen, über die wir diskutiert haben. Wie ich da mit jedem allein vor der Kamera stehe, spüre ich die Energie, die Lebensfreude und die Hoffnung, dass sich eben doch was ändert in dieser Gesellschaft, die jede und jeder von ihnen trotz der widrigen Umstände haben. Und das ist ziemlich großartig. </p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Mit 300 Kindern in der Stadtranderholung in Recklinghausen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 05:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wirklichkeit verändern Tour]]></category>
		<category><![CDATA[AWO]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Schwabe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Recklinghausen]]></category>

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Mittwoch kurz vor 9.00 komme ich in Recklinghausen an, Frank Schwabe und ich fahren mit dem Auto und irgendwann sind wir ziemlich im Grünen. Da sind schon viele Jusos aus Waltrop, Castrop-Rauxel und Recklinghausen, zusammen laufen wir ein Stück durch einen Wald und dann sind wir da. Wir sehen eine riesige Wiese, hinten ein riesiges [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal">Mittwoch kurz vor 9.00 komme ich in Recklinghausen an, Frank Schwabe und ich fahren mit dem Auto und irgendwann sind wir ziemlich im Grünen. Da sind schon viele Jusos aus Waltrop, Castrop-Rauxel und Recklinghausen, zusammen laufen wir ein Stück durch einen Wald und dann sind wir da. Wir sehen eine riesige Wiese, hinten ein riesiges Freibad und über 300 Kinder, die umherlaufen. </p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p class="MsoNormal">Wir lassen uns erklären, wie das hier funktioniert. Die Stadtranderholung. Seit über fünfzig Jahren bietet die AWO hier an, dass ein Kind in einen der Busse, die morgens durch verschiedene Viertel der Stadt fahren einsteigt und zu der Wiese, auf der wir stehen, gefahren wird. Da gibt es Frühstück, dann Wiese, Tischtennis, Wald, Schwimmen und im Regen unter Dächer spielen, Mittag und Kuchen, danach wieder Freibad oder was anderes und am Abend fahren die Busse wieder in die Viertel – und das alles zusammen mit anderen Kindern, die zwischen 6 und 12 sind. Betreut werden sie von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Der Preis für eine Woche beträgt 25 Euro und für ALG II-Empfängerinnen und Empfänger 10 Euro. An den Kindern könne man sehr gut sehen, wie der soziale Zustand dieser Gesellschaft ist, erzählt uns das Ehepaar, die quasi die Chefs der ganzen Anlage sind. Und weiter sagen sei, dass die Anzahl von Kindern aus ALG II-Familien zunehme. Das soll ich mal mitnehmen nach Berlin.</p>
<p class="MsoNormal"> </p>
<p><span>Als ich ein Video-Statement für Frank aufnehme, kommen paar Kinder an und fragen und fragen und fragen. Die Kamera finden sie interessant, die SPD kennen sie und als ich erkläre, dass ich die Jungen in der SPD vertrete, fragen sie, ob bei uns auch immer alles abgestimmt wird. Sie meinen nämlich, wenn man einfach selber was macht, nölen danach immer alle rum. Wenn man davor abgestimmt habe, könnten die anderen nicht rummeckern. Ich muss lachen. Ja, bei uns wird sehr viel und sehr oft abgestimmt. Da hätte ich mich gern noch länger unterhalten. Manchmal sind die scheinbar so schwierigen Prozesse in Organisationen auf so klare Wahrheiten zu bringen. Aber dann geht es weiter und als ich mit Frank wieder im Auto sitze, freue ich mich innerlich, dass es Menschen gibt, die ihren Sommer damit verbringen, Kinder die Möglichkeit zu geben, Dinge zu erleben, die sie vermutlich sonst nicht mitbekommen werden, weil die Eltern kein Geld für Sommer, Sonne, Sonnenschein haben und dass es Leute wie Frank in der SPD gibt, die nicht nur wissen, dass es solche Projekte gibt sondern auch wissen, dass sie notwendig sind und wir als Sozialdemokratie dafür sorgen müssen, dass es sie entweder in den nächsten fünfzig Jahren noch gibt oder sich alle Sommer, Sonne, Sonnenschein für ihre Kinder leisten können.<span>     </span></span><!--EndFragment--></p>
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		<title>Perspektiven für alle! Zu den Plänen von Frank-Walter Steinmeier.</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 08:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Drohsel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist völlig offensichtlich, dass es für den Großteil der Menschen zentral ist, ob sie einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz haben. Folglich ist es richtig, die Zukunft der Arbeit in den Mittelpunkt und soziale Perspektiven für alle zum Anliegen sozialdemokratischer Politik zu machen. Dies macht Frank-Walter Steinmeier in seinem Papier „Die Arbeit von morgen“, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.jusos.de/uploads/090614_fws_koehler_eisele_580x390.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-935"  title="Frank Walter Steinmeier" src="http://blog.jusos.de/uploads/090614_fws_koehler_eisele_580x390.jpg" alt="Frank Walter Steinmeier" width="240" height="161" /></a>Es ist völlig offensichtlich, dass es für den Großteil der Menschen zentral ist, ob sie einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz haben. Folglich ist es richtig, die Zukunft der Arbeit in den Mittelpunkt und soziale Perspektiven für alle zum Anliegen sozialdemokratischer Politik zu machen. Dies macht Frank-Walter Steinmeier in seinem Papier „Die Arbeit von morgen“, in dem es nicht darum geht, vier Millionen Arbeitsplätze zu versprechen, sondern mögliche Perspektiven der Erwerbsgesellschaft aufzuzeigen.<br />
Konkret werden acht zentrale Bereiche genannt:</p>
<ol>
<li> Erneuerbare Energien sollen stärker gefördert werden. Dazu bleibt es notwendig, dass die AKWs abgeschaltet werden. Forschungsausgaben sollen steuerlich gefördert werden und der Staat als Einkaufsmacht für umweltfreundliche Produkte auftreten.</li>
<li> In der Gesundheitsbranche müssen neue Jobs entstehen. Nicht zuletzt gibt es viel zu oft eine Überlastung der Beschäftigten und zu wenig Betreuung für die Betroffenen. Die solidarische Finanzierung ist über die Bürgerversicherung, in die alle Berufsgruppen einzahlen müssen, sicherzustellen.</li>
<li> Die Einkommensverteilung ist in dieser Gesellschaft ungerecht und führt zudem zu einer geringen Binnennachfrage. Steuersenkungen für Reiche würden die Schere noch vergrößern. Vielmehr sind der gesetzliche Mindestlohn sowie gute Löhne durch starke Gewerkschaften notwendig.</li>
<li> Bildung ist ein Menschenrecht. Die Kostenfreiheit des gesamten Bildungsweges und Investitionen in unser Bildungswesen sind erforderlich.</li>
<li> Mitbestimmung stärken. Statt stets Defensivkämpfe zu führen, ist es richtig, über einen Ausbau der Mitbestimmung zu diskutieren. Die Menschen, die arbeiten, müssen mitentscheiden können!</li>
<li> Gleichstellung vorantreiben. Es ist richtig, endlich gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit durchzusetzen und es ist richtig, mit einer 40% Quote dafür zu sorgen, dass auch in Führungspositionen Frauen anzutreffen sind</li>
<li>Infrastruktur sowohl im Verkehrs- als auch im Energiebereich ist zentral. Insbesondere ärmere Menschen sind auf eine gute Infrastruktur angewiesen.</li>
<li> Neue Regeln für die Finanzmärkte durchsetzen. Die Börsenumsatzsteuer und der Finanz-TÜV sind richtige Maßnahmen!</li>
</ol>
<p>Die Zukunft der Erwerbsgesellschaft ist eine der zentralen Frage. Beteiligen wir uns als Jusos an dieser Debatte und kämpfen für progressive Antworten und soziale Perspektiven für alle!</p>
]]></content:encoded>
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